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Bilder kaufen und verkaufen |
Bilder kaufen und verkaufenBilder und Illustrationen lassen sich heute zu Preisen von teilweise unter 1 € bei so genannten Microstock-Agenturen kaufen - und verkaufen. Gekaufte Bilder dürfen für beliebige Sachen, z.B. auf der eigenen Website, eingesetzt werden. Mit dem Verkauf von Bildern kann man sich einen kleinen Nebenverdienst aufbauen. So kleine Verkaufspreise klingen nicht gerade nach hohem Einkommen, aber man bedenke: Jedes hochgeladene Bild kann mehrmals und bei mehreren Agenturen gleichzeitig verkauft werden. FotoliaEinfache Anmeldung ohne Eintrittstest. Der Klassiker unter den Microstock-Agenturen. Für viele ist Fotolia die erste Microstock-Erfahrung, so auch bei mir. Ab 100 verkauften Bildern stufenweise höhere Provisionen möglich. iStockPhotoHier wird man zuerst mit einem Quiz gefordert und danach darf man 3 Bilder präsentieren, die dann als Grundlage für eine Mitgliedschaft entscheiden. Man kann nur 15 Bilder pro Woche hochladen. Man tut dies am besten mit dem Gratis-Tool Deepmeta, denn sonst sind Hopfen und Malz verloren beim verschlagworten. 190 Bilder online, 84 Verkäufe. Hochgerechnete Chancen: $1.20 pro akzeptiertes Bild pro Jahr. ShutterstockHarter Eintrittstest. 7 von 10 hochgeladenen Bildern müssen durchkommen. Ich habe es auch erst beim 2. Versuch geschafft. Am besten "testet" man seine Bilder zuerst bei anderen Agenturen, um dann hier mit einer guten Auswahl zu punkten. Ab $500 steigt die Provision von $0.25 auf $0.33 pro Bild. Die Bildtitel müssen in englischer Sprache sein. Meine Jahres-Verdienstchancen: $ 1.25 pro angenommenes Bild. PhotocaseHier arbeitet die Jugend. Die Motive zeichnen sich durch jugendliche Frische, aber auch Abstraktion aus. Kein Eintrittstest, dafür härteste Bildauswahl aus meiner Sicht. Vielleicht ist mein Stil hier auch nicht so gefragt. Mit dem Upload von Bildern erhält man Creditpunkte, mit denen man andere Werke herunterladen kann, Bildertausch sozusagen. Es werden aber auch Bilder für echtes Geld verkauft. Verschlagwortung ist etwas mühsam, weil die Anzahl Keywords zwischen 8 und 16 liegen muss. PanthermediaEine junge Agentur, die Ablehnungen etwas ausführlicher kommentiert und eine Chance zur Wieder-Einreichung bietet. Als Eintrittstest muss ein Quiz bestanden werden. 94 Bilder 5 Monate online, bisher nur 3 Verkäufe, das ist etwas wenig. ShotshopDie Agentur mit dem Zungenbrecher-Namen. Kein Eintrittstest nötig. Gut unterstützender, aber langsamer Verschlagwortungsprozess. BildunionFür die Auswertung der Bewerbung lassen die sich ganz schön Zeit. Aber das macht ja nichts, solange man Bilder verkauft. Allgemeines:Da sich ein Bild mehrmals verkaufen lässt, kann der scheinbar kleine Preis multipliziert werden. Die Auszahlung erfolgt über einen Account bei Monybookers oder Paypal. Zwar ist die Konto-Eröffnung bei beiden gratis, es empfiehlt sich jedoch eher bei Moneybookers die Zahlung vorzunehmen, weil die Gebühren dort tiefer sind. Einzelne Agenturen bieten nur eine Zahlung über ein normales Bankkonto an. Dabei fallen natürlich noch Spesen an. Fazit:Als Amateurfotograf macht es Spass, Bilder zum Verkauf anzubieten. Besonders bei Fotolia und Shutterstock erzielt man bereits in kurzer Zeit Einkünfte.
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